ACHTUNG: Nazis stoppen! Kafe Marat verteidigen!

Für Morgen, Samstag den 21.Januar 2012, planen Nazis aus dem Spektrum des Freien Netz Süd (FNS) in München einen Aufmarsch gegen das selbstverwaltete “Kafe Marat” durchzuführen.

Als linker Freiraum und als klar antifaschistische, antirassistische und emanzipatorische Einrichtung passt das „Kafe Marat“ den Nazis nicht ihr Weltbild.

Die Nazis wollen sich um 12:00 am Hauptbahnhof treffen und gegen 13:30 versuchen, zum Kafe Marat laufen!

Wir werden diesen Versuch, linke, antifaschistische und unkommerzielle Strukturen zu bedrohen und einzuschüchtern, nicht zulassen.

Es wird zwei antifaschistische Kundgebungen am Samstag geben: eine im Bahnhofsviertel und eine ganztägig vor dem Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße. Haltet Augen und Ohren offen. Für aktuelle Infos checkt regelmäßig kafemarat.blogsport.de

Gemeinsam, entschlossen, vielfältig und laut gegen den Naziaufmarsch am 21.Januar 2012 in München!

Kafe Marat verteidigen!
Alerta Antifascista!

Rechtsradikale Demonstration Neonazi-Aufmarsch in Mühldorf

Am Samstag, 14. Januar, zwischen Mittag und 18 Uhr soll es in Mühldorf einen Neonazi-Aufmarsch geben. Derzeit berät das Landratsamt mit der Polizei.

Wie die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) auf ihrer Homepage meldet, planen die im „Freien Netz Süd” (FNS) organisierten Neonazis einen Aufmarsch in Mühldorf. Die Behörden im Landkreis bestätigten mittlerweile die dem a.i.d.a-Archiv vorliegenden Informationen über einen angemeldeten Aufmarsch durch die Stadt. Der braune Aufzug unter dem Motto „Kriminelle Ausländer raus!” soll um ca. 12 Uhr vom Bahnhof zum Stadtplatz und wieder zurück führen. Laut Anmeldung sei der Marsch bis 18 Uhr geplant. Antifaschistische Gruppen, Jugendinitiativen und sozialdemokratische Vereinigungen haben Gegenmaßnahmen angekündigt.

Landratsamt und Polizei berieten sich über Sicherheitsmaßnahmen. Das Ergebnis finden Sie hier:

www.wochenblatt.de/88231

Indes rufen die SPD und die GRÜNEN zu einer Gegendemo auf. Dr. Georg Gafus (GRÜNE) hofft, dass die Nazis nicht in Mühldorf marschieren: „Ich persönlich hoffe immer noch, dass der rechte Marsch verboten wird. Gründe gäbe es nach meiner Überzeugung genug. Wenn es in Landshut möglich war, die JN-Versammlung in einer Schule zu verhindern, müsste dies für die morgige Veranstaltung auch für Mühldorf möglich sein”, so Dr. Gafus.

„Wehren wir den Anfängen – Neonazis dürfen hier kein Forum bekommen. Mühldorf darf kein neues Gräfenberg oder Wunsiedel werden, wo die Rechten regelmäßig marschieren und Nazi-Gegner bedroht werden. Ein Marsch durch Mühldorf wäre eine Verhöhnung der Opfer des Bunkergeländes und der Deportation aus der Ecksberger Anstalt”, so der Grünen-Politiker

Demo gegen neonazistische Umtriebe in Niederbayern

Am Samstag, den 17. September findet in Deggendorf eine Demonstration gegen die neonazistischen Umtriebe in Niederbayern satt. Zeigen wir gemeinsam und entschlossen, dass es keine Kneipe, keine Straße und keinen Dorfplatz für die Nazis geben darf. Setzen wir der Homezone – Atmosphäre von NPD und NBN in Deggendorf ein Ende…

Das „Nationale Bündnis Niederbayern“ (NBN) trat zum ersten Mal Mitte des Jahres 2009 in Erscheinung. Dabei handelt es sich um einen Kameradschaftsdachverband, welcher ähnlich wie das “Freie Netz Süd“ gegliedert und koordiniert wird. Dieses Bündnis besteht aus nationalistischen Gruppierungen der größeren Städte Niederbayerns, welche als „freie Kameradschaften“ auftreten. Dennoch gibt es strukturelle Überschneidungen, vor allem mit dem NPD KV Deggendorf um Alfred Steinleitner..

Niederbayern stellt inzwischen eine der Hochburgen neonazistischer Umtriebe in Bayern dar. Deggendorf gilt als Zentrum solcher Umtriebe. Dort befinden sich mehrere Anlaufpunkte der extrem rechten Szene: Die Gaststätten „Gruber“ und „Zum Pumuckl“ werden regelmäßig als Veranstaltungsorte für Lieder – und Kameradschaftsabende sowie Vorträge genutzt.

Aber auch an die Deggendorfer Öffentlichkeit treten die Nazis ganz ungeniert heran: Dies zeigt sich durch zahlreiche extrem rechte Kundgebungen und Aufmärsche, welche gemeinsam mit der NPD organisiert und durchgeführt werden. Dabei verwenden sie v.a. bürgernahe Themen um damit nationalistische, antisemitische, rassistische, sexistische und homophobe Inhalte in der Gesellschaft zu verankern.

Die Berichterstattung im Vorfeld von solchen neonazistischen Veranstaltungen geht gegen Null, wodurch jeglicher Protest bereits im Keim erstickt wird. Auch von Seiten der Stadt gab es bisher kaum Bestrebungen gegen die gut vernetzte extrem rechte Szene zu intervenieren.

Diese zeigte zuletzt am 23. Juni, dass Deggendorf ein heißes Pflaster für Andersdenkende, Antifaschist_innen und Migrant_innen darstellt: Dort versuchten rund 15 Angehörige des NBN, eine angemeldete Kundgebung gegen den Besuch des Rechtspopulisten Thilo Sarrazin anzugreifen. Unter ihnen befand sich auch Martin Wiese, der wegen eines geplanten Anschlags auf das jüdische Zentrum in München bereits im Gefängnis saß. Die Tatsache, dass diese Kundgebung bereits im Vorfeld ebenso von Repressalien überzogen war wie alle bisherigen Versuche gegen das rechte Treiben in Deggendorf zu intervenieren, zeigt, dass wir Antifaschismus nicht dem Staat überlassen dürfen.

Es ist an der Zeit der Homezone – Atmosphäre der Nazis in Deggendorf ein Ende zu bereiten. Zeigen wir gemeinsam, dass es auch in der niederbayerischen Provinz keinen Raum, keine Kneipe, keinen Dorfplatz und keine Straße für die Nazis geben darf! Schaffen wir ein gesellschaftliches Klima in dem die Hetze des NBN keinen fruchtbaren Boden findet.

WAKE UP – nazistrukturen aufdecken – nationales bündnis niederbayern zerschlagen

weitere Infos unter: www.aak-sr.tk

Nazikundgebung am 10. September in Straubing

Am 10. September wollen die Nazis des NBN (Nationales Bündnis Niederbayern) in Straubing eine Kundgebung veranstalten…

Diese Reaktion der Nazis auf die zeitgleich stattfindende antifaschistische Kundgebung zeigt einmal mehr, dass sie Straubing nach wie vor als ihre Homezone wahrnehmen. Bereits eine Woche vor der Antifa Demo in Deggendorf ist es umso wichtiger klar zu machen, dass neonazistische Umtriebe nicht unkommentiert bleiben.

Kommt daher am 10. September nach Straubing. Nazis die Show stehlen!

Der „Ehrenmord“ von Istanbul

Diese Woche beschäftigt sich Yourope mit dem Schwul- und Lesbischsein in Europa. Gibt es dazu angesichts schwuler Bürgermeister, – Minister, Filmstars, Showmaster, Konzernlenker, Polizisten ecetera ecetera noch irgendetwas Berichtenswertes zu berichten? Gibt es!
Denn: Obwohl die Rechte von Homosexuellen europaweit durch viele neue Gesetze immer mehr gestärkt werden, werden sie im Alltag häufig weiter diskriminiert. Grund genug, sich das gleichgeschlechtliche Europa mit all seinen Widersprüchen genauer anzusehen: Yourope berichtet über lesbische Karrierenetzwerke, die Doppelmoral in der heimlichen Schwulen-Metropole Istanbul und die auch in Hetero-Hotels als ebenso zahlungskräftige wie partyfreudige hochwillkommenen Gay-Tourists!

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Die Schwulenfeindlichkeit in der Ukraine

Mitte 20 und homosexuell, in der Ukraine heisst das: ein Liebesleben im Verborgenen.

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Kongo: Die Revolution der Vagina

Eve Ensler schrieb 1996, aufgeschreckt durch die Morde und Vergewaltigungen beim Massaker von Srebrenica, ihr Theaterstück, die „Vagina-Monologe“. Es wurde in 45 Sprachen übersetzt und in 130 Ländern gespielt.

Von François Reinhardt, Gaspard Baudry und Mathias Lavergne – ARTE GEIE / Hikari Productions – Frankreich 2009

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Albanien: Gewalt gegen Frauen

Eine von drei albanischen Frauen wird zum Opfer häuslicher Gewalt. Jetzt macht sich der Bürgermeister einer Provinzstadt zum Vorkämpfer für die Rechte der Frauen.

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Kenia – Das Dorf der Frauen

Naporas Geschichte ist beispielhaft für das Schicksal vieler Frauen, die in Umoja, einem Ort am Rande des Samburu-Nationalparks in Kenia, Zuflucht gefunden haben. Bei der Suche nach Feuerholz wurde sie von einem Fremden vergewaltigt. Als sie ihrem Ehemann davon erzählte, schlug und verjagte er sie. Verstoßen und gedemütigt kam sie nach Umoja. Heute bietet ihr die Frauengemeinschaft Sicherheit.
Umoja heißt „Einheit“ auf Suaheli und die finden die Frauen hier. Im Gemeinschaftshaus oder unter der großen Akazie im Zentrum des Dorfes kommen sie regelmäßig zusammen und versuchen, das Schreckliche, das jede von ihnen erlebt hat, zu verarbeiten. „Keine Demütigung mehr für diese Frauen. Nur noch Respekt!“, sagt Rebecca Lolosoli, die Gründerin des Dorfes.
Das Zusammenleben in Umoja verläuft nach selbst definierten Regeln. Sämtliche Güter werden geteilt. Die Frauen besitzen Haus und Land, züchten Vieh und schlachten es – alles Rechte und Aufgaben, die ihnen außerhalb der Grenzen ihres Dorfes verwehrt bleiben. Denn bei den Samburu geht die Frau mit der Hochzeit traditionell in den Besitz des Mannes über.
Die Männer im Nachbarort Archer’s Post fühlen sich durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht. Bei Einkäufen im Ort werden die Frauen aus Umoja mit Argwohn empfangen und bedrängt. Doch die lassen sich nicht beirren, sondern engagieren sich auch für Frauen außerhalb ihres Dorfes. Rebecca Lolosoli ist regelmäßig im Ausland unterwegs, um auf die Lage der kenianischen Frauen aufmerksam zu machen. Um auch finanziell unabhängiger zu werden, planen die Frauen, ein Touristencamp in Umoja zu errichten.

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Rückblick 12.März Nürnberg Frauenkampftag

Am 12. März 2011 gingen in Nürnberg etwa 250 Menschen unter dem Motto “100 Jahre internationaler Frauenkampftag gegen Gewalt, Sexismus und Patriarchat” auf die Straße.
So konnte nach einem informationsreichen Aktionstag am 8.März, welcher in der Nürnberger Innenstadt stattgefunden hat, der Notwendigkeit des internationalen Frauenkampftags mit einer erfolgreichen Demonstration noch einmal Ausdruck verliehen werden. Aufgerufen hatte das 2010 gegründete 8.März Bündnis, das sich aus linken und linksradikalen Gruppen zusammensetzt. Ziel des Bündnisses war und ist es die Wichtigkeit des 8. März, als Frauenkampftag, wieder hervorzuheben. Angesichts der Menge der beteiligten Gruppen im Bündnis und der steigenden TeilnehmerInnenzahlen auf der Demonstration scheint es, dass sich mehr Menschen dem 8.März als internationaler Frauenkampftag bewusst werden. Erfreulicherweise ist seit dem wieder aufleben der Aktivitäten zum Frauenkampftag vor drei Jahren ein steigendes Interesse am Thema Feminismus zu beobachten. […]